Einweihungsgrade

Für mich gibt es nur drei bzw. vier wirkliche Einweihungsgrade, nämlich:

 

REIKI 1. Grad:

 

Hier werden Sie in REIKI eingeweiht und lernen Grundsätzliches über die Natur und Anwendung des REIKI-Usui-Systems. Sie finden heraus, welchem Pfad Sie folgen werden und erkennen, dass REIKI nicht nur aus bestimmten „Techniken“ besteht, sondern eigentlich eine Tradition darstellt, in die Sie eintreten und die Ihr ganzes Leben beeinflussen wird.

 

REIKI 2. Grad:

 

Sie haben Erfahrungen mit REIKI gemacht und erkannt, welche Auswirkungen REIKI auf Ihr Leben hat. Sie haben zurückgeschaut und können nun weiter vorwärts gehen. Ihr Kontakt zu REIKI ist intensiver geworden. Sie lernen nun die Symbole der Kraft "CHOKU REI" und der Harmonie "SEI HE KI" und ihre Anwendung kennen, mit denen sie REIKI in noch speziellerer und wirkungsvollerer Weise – auch über räumliche Distanzen hinweg mit dem Symbol "HON SHA ZE SHO NEN" – geben können.

 

Sie erhalten weitere Einweihungen in diese Symbole und können einen Namen finden, den Sie innerhalb der REIKI-Gemeinschaft benutzen wollen.

 

 

 

REIKI-MEISTER-GRAD (3. Grad):

 

Wenn Sie durch Ihre Praxis zu der Überzeugung gelangt sind, dass Sie in einen noch intensiveren Kontakt mit REIKI treten wollen, können Sie Ihren Meister- bzw. Lehrer mit Ihrem Wunsch nach einer Einweihung in den Meister-Grad konfrontieren. Er wird mit Ihnen Ihre Erfahrungen, Ihr Leben und Ihre Motive erörtern und wird Ihnen die Einweihung zum richtigen Zeitpunkt geben. Sie erhalten damit das Meistersymbol "DAI-KOMIO".

 

REIKI verlangt von den Praktizierenden einen verantwortlichen Umgang und die ehrliche Bereitschaft, die Grundsätze des REIKI (sog. Lebensregeln) in ihrem Leben umzusetzen.

 

Dies wird uns allen freilich nicht immer gelingen, genauso wenig wie es uns Menschen im Allgemeinen möglich ist, die 10 Gebote des Alten Testaments einzuhalten.

 

Es geht hier wie dort um das ehrliche Bemühen. Nicht mehr, aber weniger auch nicht.

 

Nach meiner Überzeugung werden unsere Taten an unseren Absichten gemessen, also daran, ob wir etwas „reinen Herzens“ anstreben; die Möglichkeit des Scheiterns liegt in unserer menschlichen Natur und kann von uns nicht aufgehoben werden.

 

Es geht also – wie schon ersichtlich – ist, auch bei REIKI um einen Weg der persönlichen Entwicklung und Reife; keineswegs nur um ein paar „Handpositionen“, die jemand mal eben so im Vorbeigehen erlernen kann, um dann anschließend wahre Wunder zu wirken.

 

Eben darum braucht es auch einen Meister als Spiegel der Entwicklung des Praktizierenden und eben darin besteht auch die Ausbildung.

 

Außer großen Ausnahmepersönlichkeiten, wie beispielsweise Dr. Usui, dem das REIKI-System offenbart wurde, kann ich mir darum auch nicht vorstellen, dass eine „Selbsteinweihung“ in REIKI möglich ist. Ausnahmepersönlichkeiten sind leider sehr selten.

 

Wasser fließt für gewöhnlich von oben nach unten und wenn es „oben“ keine Quelle gibt, so kommt natürlich auch „unten“ nichts an.

 

Wer REIKI als das begreift, was es nach meiner Überzeugung ist, nämlich als einen Einweihungsweg, wird sofort wissen, dass eine Energieübertragung immer nur durch jemanden Anderen erfolgen kann und diese Energie nicht einfach selbst „herbeigezaubert“ werden kann, wie verschiedentlich behauptet wird.

 

Wer glaubt, er könne einfach die REIKI-Symbole, die mittlerweile offen im Internet und anderswo zu „haben“ sind, nehmen und damit quasi „loslegen“, wird die Erfahrungen machen, die seinem Handeln und Bewusstseinsstand gemäß sind.

 

 

REIKI-Lehrer-Grad (4. Grad):

 

Viele bieten diesen Grad auch in Kombination mit dem Meistergrad an, wenn sich der Schüler bereits von vorneherein im Klaren ist, die Reiki-Lehren auch weitergeben zu wollen. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass viele gerne den Weg des Meisters gehen wollen, aber nur wenige auch tatsächlich auch als Lehrer auftreten wollen. Wie gesagt, auch bei mir selbst musste diese Entscheidung erst mal reifen. Mit dem Lehrer-Grad werden Sie in die Techniken eingeweiht, wie und welches Wissen Sie weiterlehren. Da ich hier auf die individuellen Wünsche des "Meisters", dies ist Voraussetzung, eingehe, prüfen wir zusammen im Gespräch, welche weitere Richtung eingeschlagen werden soll und wo die Schwerpunkte liegen sollen. Praktische Übungen sind abhängig von der individuellen Erfahrung des Einzelnen und wie oft und lange bereits praktiziert wurde.

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